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	<title>Ein Konglomerat gesammelten Nonsens</title>
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	<description>Tobias Quetschkes persönliches Weblog</description>
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		<title>Der Fluch neuer gTLDs</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 16:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gTLDs]]></category>
		<category><![CDATA[neue Domainendungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Angeregt von einem Artikel bei basicthinking habe ich mir Gedanken über die wohl in den nächsten Jahren kommenden gTLDs gemacht. Sucht man bei Google mal nach site:pro oder site:museum fällt einem erstmal auf, wie selten diese schon jetzt bestehenden gesponserten gTLDs genutzt werden. Zwar muss man zugeben: bei diesen beiden Fällen ist es kein Wunder, dass es so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angeregt von <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/20/von-google-bis-microsoft-zu-viele-neue-domainendungen-werden-kommen/" title="Von .google bis .microsoft: Zu viele neue Domainendungen werden kommen - basicthinking.de" target="_blank" class="liexternal">einem Artikel bei basicthinking</a> habe ich mir Gedanken über die wohl in den nächsten Jahren kommenden gTLDs gemacht.</p>
<p><span id="more-217"></span></p>
<p>Sucht man bei Google mal nach <em>site:pro</em> oder <em>site:museum</em> fällt einem erstmal auf, wie selten diese schon jetzt bestehenden gesponserten gTLDs genutzt werden.</p>
<p>Zwar muss man zugeben: bei diesen beiden Fällen ist es kein Wunder, dass es so wenige gibt, denn bei allen bisherigen sTLDs gibt es hohe Anforderungen, wenn man bei den zuständigen NICs eine Domain registrieren möchte.</p>
<p>Dennoch begegnet einem beispielsweise <em>.museum</em> auch bei Museen recht selten. Viele der größeren haben zwar eine so endende Domain, nutzen aber primär dennoch eine ccTLD.</p>
<p>Und was bedeuten die neuen Endungen für die Internetnutzer? Richtig: Verwirrung und Ärger. Neben denjenigen, die noch immer nicht verstanden haben, dass <em>www.</em> nicht unumstößlich obligat ist und bei denen jetzt die Welt zusammenbrechen wird, wenn sie plötzlich <em>.google</em> verstehen sollen, gibt es ja noch jene Nutzer, die sich einfach nicht tausend neue Endungen merken wollen.</p>
<p>Und so toll einprägsam <em>tui.travel</em> (gibt es schon) ja sein mag &#8211; wer von uns besucht nicht <em>tui.de</em>?</p>
<p>Die meisten Unternehmen werden also so oder so mehrere Domains bei mehreren TLDs registrieren müssen. Mehr Freiheit bei der (Domain-)Namenswahl wird ihnen das daher nicht geben.</p>
<p>Außerdem mache ich mir bezüglich der zunehmenden Kommerzialisierung des Netzes Sorgen. Klar &#8211; ich möchte hier nichts beschönigen &#8211; das Internet ist ohnehin in der Hand kommerzieller NICs, DNS-Zonen- und vor allem DNS-Root-Zonen-Betreiber. Doch muss man sagen, weiß man da wenigstens, woran man ist. VeriSign und Co. gab es schließlich schon immer und wird es vermutlich immer geben. Doch was wäre von Unternehmen zu halten, die die TLD-Ebene mit sinnfreien Endungen zumüllen? Und was würde es für Nutzer bedeuten, wenn diese eine Domain mit einer solchen Endung hätten und der Betreiber die TLD einstellt? Oder dem Betreiber aus welchen Gründen auch immer kein Vertrauen mehr geschenkt wird oder er durch schlechte Schlagzeilen in Verruf gerät? Würde das nicht abfärben?</p>
<p>Für mich spricht &#8211; nicht nur deswegen &#8211; vieles gegen neue &#8222;Privatendungen&#8220;.</p>
<p>Letztendlich bleiben aber auch gute Aspekte. Neben der neuen Möglichkeiten für Privatleute (wobei sich allerdings erst noch zeigen muss, dass diese sich auch bei genügend Endungen frei registrieren dürfen und nicht gleich wieder alles von Domaingrabbern belegt wird) bietet eine eigene TLD natürlich gerade für Internetunternehmen viele neue Möglichkeiten &#8211; eine eigene DNS-Zone zu kontrollieren und zu sichern gehört dazu.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; admin 2011<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> c4c447ff0dd2b50dde0d98d6f5607451)</small>]]></content:encoded>
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		<title>&#8222;Warum sind Fensterplätze im Bus so unbeliebt?&#8220;</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 21:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzintervention]]></category>
		<category><![CDATA[Gewagt gefragt]]></category>
		<category><![CDATA[stern.de]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist die &#8222;gewagte Frage&#8220; von stern.de für diese und die nächste Woche. Gut, so gewagt ist sie jetzt nicht; aber interessant, das ist sie schon. Denn ich persönlich nehme das ganz anders wahr: ich setze mich eigentlich gerne ans Fenster, denn dann hat man wenigstens &#8222;was zu gucken&#8220;. Aber fahre ich auch nicht mit überfüllten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist die <a href="http://www.stern.de/wissen/mensch/muskeltest/gewagt-gefragt-warum-sind-fensterplaetze-im-bus-so-unbeliebt-502395.html" title="Gewagt gefragt: Warum sind Fensterplätze im Bus so unbeliebt? - stern.de" target="_blank" class="liexternal">&#8222;gewagte Frage&#8220; von <em>stern.de</em></a> für diese und die nächste Woche. Gut, so gewagt ist sie jetzt nicht; aber interessant, das ist sie schon.</p>
<p>Denn ich persönlich nehme das ganz anders wahr: ich setze mich eigentlich gerne ans Fenster, denn dann hat man wenigstens &#8222;was zu gucken&#8220;. Aber fahre ich auch nicht mit überfüllten Verkehrsmitteln, sondern nur mit den meist eher ungenutzten Bussen meiner kleinen Heimatstadt.</p>
<p>Ich kann aber diejenigen, die sich lieber nach innen setzen, durchaus verstehen: Aus überfüllten Bussen möchte man schließlich auch wieder rauskommen. Das geht (man mag es kaum glauben) dann am einfachsten, wenn der Weg nicht von einer anderen &#8211; innen sitzenden &#8211; Person blockiert wird.</p>
<p>Vorstellbar ist aber auch, dass &#8211; sofern der Bus nicht überfüllt ist &#8211; Menschen sich nach innen setzen, um beide Plätze für sich zu beanspruchen &#8211; wie egoistisch &#8230; <img src='http://ekgn.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Außerdem könnte es natürlich auch tiefe psychologische Gründe geben. Vielleicht hat man als Mensch eher den Drang, nah am Ausgang zu sitzen, um in Gefahrensituationen schneller flüchten zu können.</p>
<p>Die meisten deutschen Pendler werden aber nach wie vor wohl froh sein, wenn sie überhaupt einen Platz ergattern können &#8211; egal wo.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; admin 2011<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> c4c447ff0dd2b50dde0d98d6f5607451)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Ist schema.org wirklich der Untergang des althergebrachten Online-Journalismus?</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 18:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mircosoft]]></category>
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		<category><![CDATA[Websuche]]></category>
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		<description><![CDATA[Lorenz Matzat hat in seinem Blog zum Thema &#8222;Datenjournalismus&#8220; über den von den drei Großen &#8211; Microsoft, Yahoo und natürlich Google &#8211; erst kürzlich eingeführten Standard für &#8222;Rich Snippets&#8220; (schema.org) zum Kennzeichnen bestimmter Informationen auf Webseiten geschrieben, der es den Suchmaschinenbetreibern ermöglicht, Inhalte noch gezielter aus den Seiten zu &#8222;ziehen&#8220;, um mit diesen dann die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lorenz Matzat hat in seinem Blog zum Thema &#8222;Datenjournalismus&#8220; über den von den drei Großen &#8211; Microsoft, Yahoo und natürlich Google &#8211; <a href="http://www.googlewatchblog.de/2011/06/google-kooperiert-mit-bing-und-yahoo/" title="Google kooperiert mit Bing und Yahoo! - GoogleWatchBlog" target="_blank" class="liexternal">erst kürzlich eingeführten</a> Standard für &#8222;Rich Snippets&#8220; (<a href="http://schema.org" title="schema.org (Collection of schemas)" target="_blank" class="liexternal">schema.org</a>) zum Kennzeichnen bestimmter Informationen auf Webseiten geschrieben, der es den Suchmaschinenbetreibern ermöglicht, Inhalte noch gezielter aus den Seiten zu &#8222;ziehen&#8220;, um mit diesen dann die Suchergebnisse anreichern zu können.</p>
<p>Genauer geht es <a href="http://www.datenjournalist.de/dilemma-schema-org-was-der-neue-semantische-web-standard-der-suchmaschinen-fur-onlinejournalismus-bedeutet/" title="Dilemma schema.org - datenjournalismus.de" target="_blank" class="liexternal">in seinem Artikel &#8222;Dilemma schema.org&#8220;</a> (<a href="http://www.bildblog.de/31183/mediapart-tumblr-facebook/" title="6 vor 9: Mediapart, Tumblr, Facebook - BILDBlog.de" target="_blank" class="liexternal">via</a>) um die Konsequenzen dieses neuen Standards für den Online-Journalismus, der durch diesen vor neue Herausforderungen gestellt wird.<span id="more-190"></span></p>
<p>Für Matzat stellt sich das Dilemma grob skizziert folgendermaßen da: Setzen Zeitungsverlage die neuen &#8222;Schemata&#8220; nicht ein, während es andere jedoch (wenn auch nur vereinzelt) tun, werden sie langfristig darunter leiden, da die anderen Verlagswebseiten in den Suchmaschinen dann wohl bevorzugt erscheinen werden; wichtiger Traffic bräche damit weg. Nehmen sie jedoch vermehrt teil, so kann der Traffic ebenso wegbrechen, da die Inhalte immer weiter in die Websuche hineinverlagert werden, sodass die Motivation die eigentliche Zeitungswebseite zu besuchen immer weiter sinken könnte. (Wobei man hier natürlich den Traffic auch mit den Werbeeinnahmen verbinden kann und sollte, sind sie doch bezüglich Nichtabonnenten im Normalfall die einzige Online-Einnahmequelle für Verlage.)</p>
<p>Die Suchmaschinen hingegen sind dadurch mehr Inhaltsaggregator als Webindex, bieten sie die Inhalte dem Nutzer doch unmittelbar an, ohne dass dieser auch nur einen einzigen Klick tätigen muss. Die Suchmaschinen können diesen fremden Inhalt dann zusätzlich noch mit gezielter Werbung anreichern und verdienen so an den nicht selbst erzeugten Inhalten.</p>
<p>Doch ehrlichgesagt frage ich mich, ob dieses Szenario wirklich so bedrohlich sein sollte (wenn man von der etwaig ungerechten Verteilung des Erlöses einmal absieht). Denn schließlich macht Google News schon seit langem nichts Anderes &#8211; und das schon jetzt erstaunlich gut.</p>
<p>Dennoch klicke ich dort auf Artikel &#8211; allerdings nur auf jene, die tatsächlich relevant und interessant sind (damit meine ich vor allem kritische Kommentare oder gelungene Recherchen und Investigativgeschichten).</p>
<p>Und bei allen anderen (eigentlichen Kurzmeldungen, die von den Verlagen zu Artikeln aufgebauscht und mit ein paar Hintergrundinformationen angereichert wurden) bin ich eigentlich froh, dass mir Google nur einen kurzen Ausschnitt liefert &#8211; hat man über diese Meldung doch meist schon im fast gleichen Wortlaut mehrfach in den verschiedensten Medien gehört respektive gelesen. Ja, bei den meisten Online-Portalen fühle ich mich, wie beim morgendlichen Blick in die Tageszeitung: Mitunter schon wieder veraltete, von den Agenturen übernommene Inhalte werden ohne wahren Mehrwert präsentiert und ergänzen die Informationsflut aus Kurz-, Radio- und Fernsehmeldungen nicht &#8211; nur dass es zum Betrachtungszeitpunkt eben noch nicht Morgen, sondern noch Nachmittag ist.</p>
<p>Was ich jedoch nicht wollen würde, ist ein Szenario, das Matzat ebenfalls andeutet: Die automatische computergestützte Generierung von textlichen Antworten auf Suchanfragen (also mehr als die reine Präsentation passender Originalpassagen von echten Webseiten oder die bloße Anzeige kontextabhängiger Zusatzinformationen wie Flug-, Wetter- oder Börsendaten). Denn die Rekombination von Inhalten verschiedenster Quellen würde es dem Nutzer erschweren, Aussagen zu verifizieren und zu bewerten &#8211; er wird (ggf. auch in seiner Meinung) noch mehr beeinflusst durch die Art, in der die Suchergebnisse präsentiert werden.</p>
<p>Letztendlich stellt sich jedoch trotzdem die Frage, ob es nicht eigentlich eine gute Entwicklung sein könnte, wenn die Meldungen nicht von jedem Verlagsportal, sondern stattdessen von den Suchmaschinen gebündelt werden. Denn so könnte ich es mir durchaus vorstellen: Zeitungen und Agenturen verbreiten nur noch eigene und somit tatsächliche &#8222;Neuigkeiten&#8220; &#8211; und Suchmaschinen übernehmen den Part der Kompilation dieser Nachrichten und präsentieren dem Nutzer gut aufbreitet einen Gesamtüberblick. Bei weiterem Interesse wird dieser dann &#8211; ja, da schließe ich von mir auf andere &#8211; auch sicher die Verlagswebseite besuchen. Allein schon, um dort über die Nachricht zu diskutieren &#8211; und zwar nicht nur mit irgendwem, wie es auch Google bieten könnte, sondern direkt mit Redakteuren. Doch auch hier müssten die Verlage sicher noch an ihren Diskussionsplattformen arbeiten und ihre Webseiten interaktiver gestalten. Die überall ähnlichen &#8211; bei Google News mit Angaben wie &#8222;Alle 677 Artikel »&#8220; erwähnten &#8211; Artikel braucht man allerdings ja nun eigentlich nicht wirklich.</p>
<p>Und auch die journalistisch-kritische Pluralität und Auseinandersetzung muss dabei nicht vor die Hunde gehen: Denn jeder Kommentar, jede kritische Bewertung und Korrektur wäre ja ein neuer, lesenswerter Inhalt. Modifzierte Agenturmeldungen jedoch sind dies nicht.</p>
<p>Und den Zeitungsverlagen bleibt es ja &#8211; alleine oder im Verbund &#8211; freigestellt, ob sie die Marktmacht den Suchgiganten überlassen oder durch eigene Techniken Alternativen bieten wollen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; admin 2011<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> c4c447ff0dd2b50dde0d98d6f5607451)</small>]]></content:encoded>
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		<title>WordPress-Feed aus bestimmten Kategorien</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 22:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für dieses Blog wollte ich eine Funktion erstellen, die es jedem Nutzer erlaubt, sich einen personalisierten Feed nur aus den Kategorien zusammenzustellen, die er tatsächlich lesen möchte. Das ist mir auch gelungen. Allerdings nicht auf die Weise, über die man immer mal wieder liest. Daher schreibe ich hier, wie es bei mir funktioniert hat. Während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für dieses Blog wollte ich eine Funktion erstellen, die es jedem Nutzer erlaubt, sich einen personalisierten Feed nur aus den Kategorien zusammenzustellen, die er tatsächlich lesen möchte.</p>
<p><a href="http://ekgn.info/feed-zusammenstellen" title="Leser können sich einen personalisierten Feed zusammenstellen" class="liinternal">Das ist mir auch gelungen.</a> Allerdings nicht auf die Weise, über die man immer mal wieder liest. Daher schreibe ich hier, wie es bei mir funktioniert hat.<span id="more-176"></span></p>
<p>Während die einen schreiben, dass <a href="http://faq.wordpress-deutschland.org/gibt-es-feeds-fur-einzelne-kategorien/" title="Gibt es Feeds für einzelne Kategorien? - WordPress Deutschland FAQ" target="_blank" class="liexternal">es gar nicht ginge</a> (der Eintrag ist allerdings auch von 2006 &#8211; und da ging es tatsächlich noch nicht), liest man <a href="http://bueltge.de/wordpress-feed-beeinflussen/653/" title="WordPress Feed beeinflussen - bueltge.de" target="_blank" class="liexternal">auf vielen Webseiten</a> zu WordPress, dass man mehrere Kategorien in einem Feed durch mehrfaches Anhängen des <em>cat</em>-Parameters an die Feed-URL erreichen kann. Also für die Kategorie-IDs <em>18 </em>und <em>20 </em>zum Beispiel so:<em> ?feed=rss2&amp;cat=18&amp;cat=20</em></p>
<p>Das jedoch funktioniert bei neueren Versionen von WordPress nicht mehr. (Zumindest funktionierte es bei mir nicht mehr.)</p>
<p>Inzwischen müssen die Kategorie-IDs wohl <strong>kommagetrennt angegeben werden</strong>, also für das Beispiel so: <em></em><em>?feed=rss2&amp;cat=18,20</em></p>
<p>Kategorien ausschließen kann man auch hier, indem man den Betrag mit negativem Vorzeichen versieht.</p>
<p>Die Angabe mehrerer Kategorien durch Nutzung von <em>cat[]</em> funktioniert übrigens nicht. Wenn man das aber trotzdem nutzen möchte, könnte man sich ein Plugin schreiben, das Folgendes tut:<br />
<code>add_action('init', create_function('', 'if (isset($_REQUEST["cat"]) &amp;&amp; is_array($_REQUEST["cat"])) $_REQUEST["cat"] = implode(",", $_REQUEST["cat"]);'), 1, 0);</code></p>
<p>Danach sollte auch das funktionieren.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; admin 2011<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> c4c447ff0dd2b50dde0d98d6f5607451)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Die AGB der Großen</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 13:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panoptikum]]></category>
		<category><![CDATA[AGB]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Basicthinking hat Jürgen Vielmeier über die AGB Facebooks geschrieben &#8211; leider nicht zu Ende. Interessant an seinem Artikel fand ich allerdings den Verweis darauf, wie Google den YouTube-Nutzern die Copyright-Bestimmungen näher bringen möchte. Vielmehr hat meine Aufmerksamkeit jedoch ein Hinweis in den Kommentaren geweckt. Das ZDF lässt auf seiner Seite die AGB von Facebook, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Basicthinking hat Jürgen Vielmeier <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/09/fur-euch-gelesen-facebooks-datenschutzrichtlinie-gesucht-agb-kunst/" title="Für euch gelesen: Facebooks Datenschutzrichtlinie. Gesucht: AGB-Kunst" target="_blank" class="liexternal">über die AGB Facebooks geschrieben</a> &#8211; leider nicht zu Ende. Interessant an seinem Artikel fand ich allerdings den Verweis darauf, <a href="http://www.youtube.com/copyright_school" title="YouTubes Lehrgang zum Urheberrecht" target="_blank" class="liexternal">wie Google den YouTube-Nutzern die Copyright-Bestimmungen näher bringen möchte</a>.</p>
<p>Vielmehr hat meine Aufmerksamkeit jedoch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/09/fur-euch-gelesen-facebooks-datenschutzrichtlinie-gesucht-agb-kunst/#comment-931729" title="Kommentar bei BasicThinking" target="_blank" class="liexternal">ein Hinweis in den Kommentaren</a> geweckt. Das ZDF lässt auf seiner Seite die AGB von Facebook, Google und Twitter lesen &#8211; von einem nackten Mann. Zwar soll sich das natürlich bildlich darauf beziehen, dass man, nachdem man die allerpersönlichsten Daten bei Facebook &amp; Co. offenbart hat, quasi &#8222;nackt&#8220; ist, ist aber im Grunde genommen völlig sinnlos und überflüssig.</p>
<p>Dennoch ist es interessant, die AGB einmal laut vorgelesen zu bekommen. Sie werden dadurch noch alberner, als sie geschrieben ohnehin schon sind. Leider jedoch sind sie ernstes Recht, wenn man sie als Nutzer akzeptiert.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zum ZDF: <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,8242734,00.html?dr=1" title="Hilfe, ich bin nackt! - ZDF.de" target="_blank" class="liexternal">&#8222;Hilfe, ich bin nackt!&#8220;</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; admin 2011<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> c4c447ff0dd2b50dde0d98d6f5607451)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Externe Kommentardienste einsetzen?</title>
		<link>http://ekgn.info/162?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=externe-kommentardienste-einsetzen</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 11:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Disqus]]></category>
		<category><![CDATA[IntenseDebate]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentardienste]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Livefyre]]></category>
		<category><![CDATA[Pro und Kontra]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen meiner Recherche zu externen Kommentardiensten wie Disqus, Livefyre, IntenseDebate und Co. bin ich auch auf einen kritischen Artikel bei Jens Männig gestoßen. Dieser kritisiert dort im Kern einige Punkte, die auch mir eigentlich nicht geheuer sind: Die Nutzer werden vor die Wahl gestellt, ihre Daten &#8222;wild&#8220; zu verbreiten &#8211; oder nicht zu kommentieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen meiner Recherche zu externen Kommentardiensten wie Disqus, Livefyre, IntenseDebate und Co. bin ich auch auf einen kritischen Artikel bei <a href="http://maennig.de/disqus-livefyre/" title="Disqus, livefyre &amp; Co.: Segen oder Fluch?" target="_blank" class="liexternal">Jens Männig</a> gestoßen.</p>
<p>Dieser kritisiert dort im Kern einige Punkte, die auch mir eigentlich nicht geheuer sind:</p>
<ol>
<li>Die Nutzer werden vor die Wahl gestellt, ihre Daten &#8222;wild&#8220; zu verbreiten &#8211; oder nicht zu kommentieren</li>
<li>Durch Nutzung von Social-Network-Größen wie Facebook und Twitter erhalten diese noch mehr Informationen über das Verhalten ihrer Nutzer</li>
<li>Die Kommentare landen auf Servern in den USA</li>
<li>Wie von mir auch in meinen Reviews bemängelt, darf man alte Kommentare wohl nicht einfach zu den Diensten exportieren, da die Kommentatoren diesem Vorgang bei Abgabe des Kommentars im Normalfall nicht zugestimmt haben</li>
<li>Durch fehlende Anonymität wird auf kritischere Kommentare vielleicht einfach verzichtet</li>
</ol>
<p>Dennoch setze ich &#8211; wie unschwer zu erkennen ist &#8211; auf Disqus. Was hat mich also überzeugt?<span id="more-162"></span></p>
<p>Nun, neben den für mich als Webmaster natürlich evident vorhandenen Vorteilen, die diese Dienste bieten, vor allem folgende Aspekte:</p>
<ol>
<li>Der überwiegende Teil der Nutzer wird mit seinen Daten (bedauerlicherweise) ohnehin sorgloser umgehen, als er sollte. So füllen die meisten ihr Facebook-Profil nicht nur mit für Marketing-Agenturen natürlich äußerst wertvollen, aber insgesamt eher harmlosen Details wie den Lieblingsbüchern, sondern posten auch ihre letzten Partybildchen oder auch absurd-banale, politisch inkorrekte oder einfach äußerst persönliche Status-Updates über Dinge, die man sonst nur einem guten Freund berichten würde.<br />
Viele nutzen darüber hinaus die Privatsphären-Optionen von Facebook nicht oder nicht ausreichend, sodass nicht nur Facebook alle Daten auswerten kann, sondern diese auch von jedermann und jeder Firma öffentlich abgerufen und ausgewertet werden können.<br />
Dazu kommen noch jene Nutzer, die für sinnlose Spiele oder Tools Facebook-Anwendungen alle möglichen Zugriffsrechte auf ihr Profil gewähren.</li>
<li>Die Nutzer, die sich nicht mit Twitter, Facebook oder vergleichbaren Diensten einloggen möchten, können bei Disqus auch mit alleiniger Angabe der E-Mail-Adresse posten. Und E-Mail-Adressen kann man zum Glück noch vergleichsweise anonym betreiben; ferner sagt eine E-Mail-Adresse im Regelfall auch erst einmal nichts über eine Person aus.</li>
<li>Zwar könnte Disqus Nutzer mit verschiedenen Methoden (Vergleich von E-Mail-Adressen, Cookies, o.ä.) wiedererkennen und so ihr Verhalten auswerten, doch könnte man genauso gut durch das reine Durchforsten des Internets das Kommentarverhalten bestimmter Nutzer mithilfe von Gravatar-Hashes oder auch selteneren (und damit eindeutigen) Namensangaben auswerten.</li>
<li>Das Einverständnis von Kommentatoren musste ich nicht einholen, da ich dieses Blog ja gerade erst neu gegründet habe.</li>
<li>Bei allen Blogs, die auf Akismet setzen, werden Kommentare so oder so auf Servern in den USA verarbeitet &#8211; und ja &#8211; zumindest kurzzeitig auch dort gespeichert.</li>
<li>Zur Frage der fehlenden Anonymität habe ich ja bereits geschrieben, dass das Kommentieren als Gast vergleichsweise anonym ist. Außerdem wird die Tatsache, dass man irgendetwas angeben muss, die Qualität der Kommentare meines Erachtens langfristig steigern. Denn: ich habe nichts gegen kritische Kommentare, solange sie sachlich sind. Solange sie aber sachlich sind, muss sich auch keiner für seine Kommentare schämen oder gar anonym auftreten. Seine Ideologien, Hassparolen oder ähnliches Unqualifiziertes darf ein Nutzer aber gerne woanders verbreiten (zum Beispiel in einem eigenen Blog) &#8211; hier jedoch bitte nicht. Wir leben in einem freien Land, in dem für freie Meinungsäußerung schließlich keiner verfolgt werden kann. Anders sieht das vielleicht in Unrechtsstaaten aus, wo die <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/15/0,3672,8217487,00.html" title="Das Regime schaut mit - Videoplattformen können eine Gefahr für Demonstranten sein" target="_blank" class="liexternal">Regimegegner aber zu ihrem Unglück trotz der leichten Identifizierbarkeit mitunter auf Facebook &amp; Co. setzen</a>.</li>
</ol>
<p>Zynisch könnte man ferner noch sagen: In den Welten des Web 2.0 kommt es auf einen Dienst mehr oder weniger, der die eigenen Daten erhält, dann auch nicht mehr an.</p>
<p>Zumindest jedenfalls, ist dem Nutzer klar, wo seine Kommentare landen, wenn er ein Disqus-Eingabefeld sieht. Bei privaten Blogs hingegen kann ich nicht wissen, was mit meinen Kommentaren und Daten so geschieht, es sei denn der Betreiber hat sich die Arbeit gemacht und etwas darüber im Impressum geschrieben. Ich habe in meinen Datenschutzhinweisen jedenfalls &#8211; vielleicht noch nicht ganz professionell genug, aber immerhin &#8211; darauf hingewiesen, was mit abgesendeten Inhalten geschieht.</p>
<p>Und abgesehen davon, dass natürlich jeder Nutzer wissen muss, was mit ihnen geschieht, und sich außerdem noch gegen die Abgabe eines Kommentares entscheiden können sollte, finde ich die Daten, die hierbei übermittelt werden, nicht so bedeutend. Denn sie sind ja schlechthin öffentlich auffindbar und dadurch auswertbar.</p>
<p>Wer allerdings verständlicherweise nicht möchte, dass Disqus und Konsorten die eigenen Daten erhalten und sich trotzdem an der Diskussion beteiligen möchte, der kann ja auch im eigenen Blog posten und einen Trackback setzen. Dafür sind die ja schließlich mal erfunden worden.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; admin 2011<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> c4c447ff0dd2b50dde0d98d6f5607451)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Native WordPress-Kommentare vs. Livefyre vs. Disqus</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 19:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Große, wenn&#8217;s ums Kommentieren geht: Disqus als gestandener Dienst und Livefyre als dynamischer Neuling. Wo liegen ihre jeweiligen Stärken und wo ihre Schwächen? Ein kleiner Vergleich der Ergebnisse meiner beiden längeren Reviews im Folgenden. CrunchBase Information DISQUS Livefyre Information provided by CrunchBase Meine ausführlichen Reviews gibt&#8217;s hier: zu Livefyre und zu Disqus. Für beide [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Große, wenn&#8217;s ums Kommentieren geht: Disqus als gestandener Dienst und Livefyre als dynamischer Neuling. Wo liegen ihre jeweiligen Stärken und wo ihre Schwächen? Ein kleiner Vergleich der Ergebnisse meiner beiden längeren Reviews im Folgenden.<span id="more-149"></span></p>
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<p><strong><em>Meine ausführlichen Reviews gibt&#8217;s hier: <a href="http://ekgn.info/143" title="Review Livefyre" class="liinternal">zu Livefyre</a> und <a href="http://ekgn.info/139" title="Review Disqus" class="liinternal">zu Disqus</a>.</em></strong></p>
<p><strong>Für beide Systeme habe ich folgende Informationen gefunden:</strong></p>
<ul>
<li>Nachvollziehbares Geschäftsmodell</li>
<li>Können, was WordPress auch kann, – und einiges mehr</li>
<li>Automatische Synchronisation vom Dienst zurück zu WordPress</li>
<li>Kommentare werden weiter von WordPress gerendert (suchmaschinenfreundlich)</li>
<li>Threaded bzw. Nested Comments sind möglich</li>
</ul>
<p><strong>Für beide Systeme habe ich folgende Vorteile gefunden, die WordPress nicht bietet:</strong></p>
<ul>
<li>Leichter Login durch Facebook, Twitter &amp; Co.</li>
<li>Diskussionen folgen (z.B. über E-Mail-Benachrichtigungen)</li>
<li>Zentrale Administration mehrerer Webseiten via Web</li>
<li>Kommentare können gemeldet und „gemocht“ oder bewertet werden</li>
</ul>
<p><strong>Vorteile von Disqus gegenüber Livefyre:</strong></p>
<ul>
<li>Bereits verfügbare Erweiterungsmöglichkeiten für größere Webseiten (Livefyre plant)</li>
<li>Gute Export- und Import-Funktion auf der Webseite (XML-Format)</li>
<li>Automatische Synchronisation neuer Kommentare in der WordPress-Datenbank zu Disqus, ermöglicht das Einsetzen bestimmter Plugins</li>
<li>Zentraler Disqus-Account bietet sehr guten Überblick über alle Diskussionen, an denen man sich beteiligt hat</li>
<li>RSS-Feeds für Diskussionen</li>
<li>Kommentieren als Gast möglich</li>
<li>Einbeziehung von Reaktionen auf anderen Seiten</li>
<li>Zentrale Administration mehrerer Webseiten per App oder E-Mail</li>
<li>Per CSS leicht anpassbar</li>
</ul>
<p><strong>Vorteile von Livefyre gegenüber Disqus:</strong></p>
<ul>
<li>Echtzeitkommentare</li>
<li>Anzeige, wie viele Nutzer sich gerade auf der Webseite befinden</li>
<li>Integration von Medien in die Kommentare</li>
<li>Einbeziehung von Freunden bei Social Network-Diensten in die Diskussion (durch Taggen wie z.B. bei Facebook)</li>
<li>Automatisches Posten der Kommentare zu Facebook &amp; Twitter</li>
<li>Eingebauter Spamschutz durch Impermium (Disqus kann jedoch auf Akismet zurückgreifen)</li>
</ul>
<p><strong>Vorteile vom nativen WordPress-Kommentarsystem:</strong></p>
<ul>
<li>Es ist schon da und bedarf keinerlei Konfiguration</li>
<li>Ohne Barrieren, da kein JavaScript benötigt wird</li>
<li>Kommentare landen nicht bei einem fremden Dienst</li>
<li>Datenschutzbedenken sind geringer</li>
</ul>
<p><strong>Welcher ist euer Lieblingsdienst? Habe ich noch was Wichtiges übersehen?</strong></p>
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		<title>Was Livefyre ist und warum ich es (noch) nicht verwenden mag</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 19:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rundblick]]></category>
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		<category><![CDATA[Pro und Kontra]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor ich mich für Disqus als Kommentardienst für diesen Blog entschieden habe, habe ich mich natürlich intensiv umgesehen, was es für Alternativen gibt, und habe zugegebenermaßen recht lange gezaudert, was denn nun das Maß aller Dinge sein soll. Ein weiterer Dienst, der neben Disqus mein ernstes Interesse weckte, war Livefyre (und ist es streng genommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich mich für Disqus als Kommentardienst für diesen Blog entschieden habe, habe ich mich natürlich intensiv umgesehen, was es für Alternativen gibt, und habe zugegebenermaßen recht lange gezaudert, was denn nun das Maß aller Dinge sein soll.</p>
<p>Ein weiterer Dienst, der neben Disqus mein ernstes Interesse weckte, war <a href="http://livefyre.com" title="Livefyre Kommentardienst" target="_blank" class="liexternal">Livefyre</a> (und ist es streng genommen noch immer). In diesem Artikel lege ich dar, warum ich mich letztendlich doch (vorerst) gegen Livefyre entschieden habe &#8211; und warum ich für Livefyre aber auch große Chancen sehe.</p>
<p><span id="more-143"></span></p>
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<p>&nbsp;</p>
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</div>
<p>Ach, wie schön ist das Web 2.0! Nichts muss man mehr selbst machen oder gar hosten; für alles gibt es einen Dienst. Als Webmaster kann man inzwischen so ziemlich alles outsourcen, was man möchte. Auch Kommentardienstleister sprießen wie Pilze aus dem Boden und Livefyre ist ein ganz junger in dieser Reihe. Der Dienstleister mit seiner hübsch gestalteten Präsenz bietet, was alle davor auch versprachen: Das Kommentar-Wohlfühlpaket &#8211; und eben wieder noch ein bisschen mehr.</p>
<p>Doch zuerst ein Paar Hintergrundinformationen zu Livefyre: Laut Webseite weist das Team elf Beschäftigte auf (und auch hier ist wie bei Disqus nur eine Frau darunter) und soll weiter wachsen. Geld verdienen möchte Livefyre langfristig mit High-Traffic-Lizenzen für große Webseiten und einem <a href="http://livefyre.com/plans/" title="Livefyre Premium" target="_blank" class="liexternal">später folgenden Premium-Paket</a>. Das Geschäftsmodell sieht also durchaus erfolgversprechend aus. Wann das Unternehmen gegründet wurde, ist nicht ersichtlich. Dafür werden jedoch die Investoren aufgelistet und es wird erläutert, was denn an Livefyre so revolutionär sein soll.</p>
<p>Und in der Tat: revolutionär ist hier ausnahmsweise wirklich ein angemessenes Wort. Denn Livefyre ist mehr Chat- als Kommentarplattform (ja, sogar das XMP-Protokoll wird eingesetzt). Nutzer sehen nicht nur, wie viele Leser sich gerade auf einer Seite befinden, sondern auch deren Kommentare in Echtzeit und werden sogar besonders auf sie hingewiesen. So kann &#8211; vorausgesetzt natürlich, es befinden sich genug Besucher auf der Webseite &#8211; eine intensive und dynamische Diskussion entstehen. Gleichzeitig mag das für manchen Webseitenbetreiber auch ein großes Manko sein, da Vorabmoderation in einer Echtzeitdiskussion ja eigentlich keinen Platz hat. Dennoch bietet Livefyre die Möglichkeit zur zentralen Moderation von Kommentaren aller Seiten, auf denen man Livefyre einsetzt. Gut ist auf jeden Fall, dass Nutzer Kommentare melden, mögen und auf sie direkt antworten können (Threaded Comments).</p>
<p>Einloggen können sich die Nutzer (wie es sich bei allen größeren Anbietern etabliert hat) über die bekannten amerikanischen Social-Network-Größen Twitter und Facebook und natürlich auch über Google &amp; Co. Somit brauchen sie sich nicht auf jedem Blog registrieren oder jedes Mal aufs Neue die eigenen Kontaktdaten eingeben.</p>
<p>Schön ist, dass Nutzer in ihre Kommentare Medien wie Bilder und Videos integrieren können. Außerdem können sie ihre Kommentare auch bei Facebook und/oder Twitter veröffentlichen und sogar deren Freunde auf diesen Plattformen in den Kommentaren &#8222;erwähnen&#8220;. So können &#8211; und das ist auch die Hauptbotschaft des Dienstes &#8211; Nutzer von diesen Plattformen (wieder) auf den eigenen Blog gelenkt werden, sodass die Diskussion dort ihren Lauf nehmen und weiter wachsen kann und so mehr Nutzer länger auf der Seite bleiben. Darüber hinaus können Nutzer Diskussionen durch einen einzigen Klick folgen. Einen Feed gibt es jedoch nicht, erscheint mir aber bei einem Echtzeitsystem auch eher überflüssig.</p>
<p>Positiv überrascht hat mich, dass Nutzer ihre Kommentare auch wieder löschen dürfen. (Löschen ist bei Livefyre noch nicht selbstverständlich, wie sich unten zeigen wird &#8230;)</p>
<p>Spam möchte man bei Livefyre mit <a href="http://www.impermium.com/" title="Impermium Anti Spam" target="_blank" class="liexternal">Impermium</a> bekämpfen, man hat also einen größeren kommerziellen Dienstleister im Boot.</p>
<p>Die Integration des Dienstes in einen WordPress-Blog ist tatsächlich kinderleicht. In wenigen Schritten ist auf der Livefyre-Seite ein Konto angelegt und das WordPress-Plugin ist in ebenso wenig Schritten im System installiert. Nach der Installation werden auch alle bereits vorhandenen Kommentare zu Livefyre übernommen.</p>
<p>Wie immer liegt natürlich hier das größte Problem, denn diejenigen, die diese Kommentare erstellt haben, werden hierzu niemals ihre Einwilligung gegeben haben, es sei denn, der Seitenbetreiber war so vorausschauend, das in seinen Nutzungs- bzw. Datenschutzbedingungen zu erwähnen.</p>
<p>Das Plugin leistet ähnlich dem von Disqus nicht nur die anfängliche Übertragung der WordPress-Kommentare zu Livefyre, sondern kann auf Wunsch auch neue Kommentare von dort zur WordPress-Datenbank zurückliefern. Kommentare sind weiterhin im Blog verfügbar und für Suchmaschinen auffindbar &#8211; und werden auch durch den RSS-Kommentar-Feed ausgeliefert.</p>
<p>Werden &#8211; z.B. bei kurzzeitigem Ausfall oder Nichtverfügbarkeit des Livefyre-Dienstes &#8211; Kommentare über WordPress abgegeben, werden diese jedoch nicht automatisch mit Livefyre synchronisiert, man muss diesen Vorgang dann <a href="http://support.livefyre.com/customer/portal/articles/67437-how-do-i-sync-comments-that-have-been-left-in-wordpress-when-livefyre-was-deactivated-" title="Wordpress-Kommentare manuell mit Livefyre synchronisieren" target="_blank" class="liexternal">manuell auslösen</a>.</p>
<p>Natürlich kann es nicht schaden, seine Nutzer stets darauf hinzuweisen, welcher Dienst für die Kommentare genutzt wird und sie auch auf dessen Datenschutzbedingungen hinweisen.</p>
<p>Generell muss man sich (als Nutzer und Betreiber) fragen, ob man seine Kommentare überhaupt einem fremden Dienst überlassen will. Für mich als Betreiber wiegen die vielen Vorteile diesen Nachteil auf und &#8211; nunja &#8211; für die meisten Nutzer dürfte es keine Rolle spielen, vertrauen sie ihre persönlichsten Daten doch schon Facebook und seinen Konsorten an. Auch bei einer Umfrage von <a href="http://www.omgubuntu.co.uk" title="OMG! Ubuntu" target="_blank" class="liexternal">OMG! Ubuntu</a> hat sich die <a href="http://polldaddy.com/poll/5007252/?view=results" title="Umfrage von OMG! Ubuntu zu Livefyre" target="_blank" class="liexternal">Mehrzahl der Nutzer damals pro Livefyre ausgesprochen</a>, auch wenn dort inzwischen auf Disqus gesetzt wird.</p>
<p>Auch scheint der Echtzeit-Ansatz von Livefyre gelungen zu sein, jedenfalls führt man <a href="http://www.spinsucks.com/social-media/a-review-of-livefyre/" title="Spinsucks berichtet über Erfolge mit Livefyre" target="_blank" class="liexternal">bei spinsucks eine durchschnittliche Zunahme von 27 % bei der Kommentarzahl</a> auf den Einsatz von Livefyre zurück.</p>
<p><strong>Warum also habe ich mich nun gegen Livefyre und für Disqus entschieden?</strong></p>
<p>Zunächst finde ich es nicht gut, dass man nicht als Gast posten kann. Wirklich anonym posten kann man zwar auch bei dem von mir jetzt eingesetzten Disqus nicht, aber man muss immerhin keinen Extra-Account anlegen oder sich via Facebook oder einem ähnlichen Dienst einloggen.</p>
<p>Dann habe ich von Nutzern gelesen, die von der Firmen-Firewall ausgesperrt wurden, weil entweder das Chat-Protokoll XMPP oder Facebook geblockt wurden. Inwiefern das wirklich ein Problem ist bzw. ob Livefyre das Problem ggf. bereits gelöst hat oder langfristig lösen wird, kann ich leider nicht sagen. Und man kann ja auch auf dem Standpunkt stehen, dass man am Arbeitsplatz auch nicht zu kommentieren hat. Aber mir persönlich sind zusätzliche Barrieren nicht geheuer.</p>
<p>Livefyre zeigt anders als Disqus keine von der Diskussion auf dem Blog unabhängigen Reaktionen in Social Networks, jedenfalls ist diese Funktion nirgendwo erwähnt und auch live habe ich das noch nicht gesehen.</p>
<p>Außerdem werden Kommentare von WordPress nicht automatisch zu Livefyre gesendet und dann im Kommentar-Stream gezeigt. Funktionen wie das &#8222;Kommentar-Fetch-Back&#8220; von Plugins wie <a href="http://blog.bokhorst.biz/5018/computers-en-internet/wordpress-plugin-add-link-to-facebook/" title="Add Link To Facebook Plugin" target="_blank" class="liexternal">Add Link To Facebook</a> können dadurch ohne eigene Hilfsskripte nicht mehr genutzt werden.</p>
<p>Nicht ganz zu unterschlagen ist auch, dass sich Livefyre meiner Meinung nach nur für wirklich große Webseiten lohnt und erst recht nicht für kleine (und neu gegründete Blogs) wie meinen. &#8222;1 person listening&#8220; dürfte einen Leser wohl nicht animieren doch noch einen Kommentar zu schreiben, weil Selbstgespräche die meisten wohl nicht befriedigen werden.</p>
<p>Mein letzter Punkt ist, dass Livefyre in Teilen einfach noch zu unausgereift ist. So sieht das Admin-Panel für mich teilweise noch etwas unvollständig aus. Außerdem kann man mit seinem Account für jede beliebige Seite der Welt (auch fremde) ein Livefyre-Panel anlegen, dieses jedoch nicht wieder löschen. (Vermutlich muss man den Support per E-Mail kontaktieren &#8230;)</p>
<p><strong>Hier liste ich nochmal meine wichtigsten Pro- und Kontra-Argumente auf:</strong></p>
<p><em><strong>Pro:</strong></em></p>
<ul>
<li>Nachvollziehbares Geschäftsmodell</li>
<li>Echtzeitkommentare</li>
<li>Anzeige, wie viele Nutzer sich gerade auf der Webseite befinden</li>
<li>Zentrale Moderation von Kommentaren auf mehreren Seiten</li>
<li>Kommentare können gemeldet und &#8222;gemocht&#8220; werden</li>
<li>Threaded Comments</li>
<li>Login durch Facebook &amp; Co.</li>
<li>Integration von Medien</li>
<li>Einbeziehung von Freunden bei Social Network-Diensten</li>
<li>Posten der Kommentare zu Facebook &amp; Twitter</li>
<li>Benachrichtungen</li>
<li>Spamschutz durch Impermium</li>
<li>Leichte Integration</li>
<li>Automatische Synchronisation von Livefyre zu WordPress</li>
<li>Suchmaschinenfreundlich</li>
</ul>
<p><em><strong>Kontra:</strong></em></p>
<ul>
<li>Datenschutz problematisch</li>
<li>Ersteller alter Kommentare haben der Weitergabe ihrer Daten bei der Kommentarabgabe im Normalfall nicht zugestimmt</li>
<li>Synchronisation von WordPress zu Livefyre nur manuell</li>
<li>Bestimmte Plugins funktionieren daher nicht mehr</li>
<li>Kommentieren als Gast nicht möglich</li>
<li>Echtzeitkommentare lohnen sich in erster Linie für große Webseiten</li>
<li>Dienst muss noch reifen</li>
</ul>
<p>Ein schönes Demo für Livefyre gibt&#8217;s übrigens hier: <a href="http://livefyre.com/live-demo/" title="Livefyre Live Demo" target="_blank" class="liexternal">Livefyre Demo</a></p>
<p><strong>Abschließend kann man also sagen, dass sich Livefyre für große und gut besuchte Seiten durchaus lohnen kann und dort auch den Nutzern viel Freude machen kann. Grundsätzlich bietet es nicht weniger als den Leistungsumfang des WordPress-Kommentarsystems und setzt mit Echtzeitkommentaren, Spam-Schutz, schöner Oberfläche, zentraler Administration, Benachrichtungsfunktionen, Social-Network-Integration und eben den typischen Funktionen wie Social-Network-Logins gute und praktische Features obendrauf und dadurch auch durchaus neue Maßstäbe bei den Kommentardienstleistern.</strong></p>
<hr /><small>Copyright &copy; admin 2011<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> c4c447ff0dd2b50dde0d98d6f5607451)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Disqus? Und warum eigentlich nicht?</title>
		<link>http://ekgn.info/139?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=warum-disqus-und-warum-eigentlich-nicht</link>
		<comments>http://ekgn.info/139#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 19:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rundblick]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Disqus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentardienste]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Pro und Kontra]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man sieht, wird in diesem Blog Disqus (&#8222;Discuss&#8220;) als Plattform für Kommentare eingesetzt. Die Entscheidung, auf Disqus zu setzen, ist mir allerdings sehr schwer gefallen. Zum einen, weil Disqus starke Konkurrenten hat, und zum anderen, weil dadurch überhaupt ein externer Dienstleister im Spiel ist und jeder Kontrollverlust für mich dramatisch wäre. Daher habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man sieht, wird in diesem Blog Disqus (&#8222;Discuss&#8220;) als Plattform für Kommentare eingesetzt. Die Entscheidung, auf Disqus zu setzen, ist mir allerdings sehr schwer gefallen. Zum einen, weil Disqus starke Konkurrenten hat, und zum anderen, weil dadurch überhaupt ein externer Dienstleister im Spiel ist und jeder Kontrollverlust für mich dramatisch wäre.</p>
<p>Daher habe ich mich intensiv mit dem Für und Wider und viablen Alternativen beschäftigt und möchte meine Ergebnissen im Folgenden vorstellen.<span id="more-139"></span></p>
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<p>Zunächst jedoch einige Informationen zu <a href="http://disqus.com" title="Zu Disqus' Homepage" target="_blank" class="liexternal">Disqus selbst</a>: Disqus ist 2007 gegründet worden und damit vergleichsweise jung. Zum Kernteam gehören laut Webseite 16 Menschen &#8211; und ja, sogar eine Frau ist darunter (im Web 2.0 viel zu selten). Disqus ist der favorisierte Kommentardienst von <a href="http://tumblr.com" target="_blank" class="liexternal">Tumblr</a>, dem inzwischen wahrscheinlich größten Microblogging-Anbieter (neben dem ewigen Konkurrenten Posterous), bei dem auch <a href="http://dasf.tobiasquetschke.de/" title="Mein Tumblog" class="liinternal">ich ein &#8222;Tumblog&#8220; habe</a>.</p>
<p>Die wohl größte Frage, die für mich zunächst im Raum stand, war: Wie verdient Disqus eigentlich sein Geld? Und wird es Disqus in fünf Jahren noch geben? (Bei anderen Startups, die einmalig Geld einsammeln und keinen Plan haben, wie sie einmal Geld verdienen wollen, habe ich nämlich wenig Vertrauen in die langfristige Verfügbarkeit des Dienstes &#8211; wenn sie nicht gerade von Google oder einem Mitstreiter gekauft werden.) Und auf den ersten Blick war das für mich nicht ersichtlich, auch weil die meisten Seiten, die Disqus empfehlen, nicht darauf eingehen. Erst nach einiger Suche habe ich dann die nicht sehr prominent platzierten <a href="http://disqus.com/addons/" title="Disqus Addon-Optionen" target="_blank" class="liexternal">Add-On-Funktionen auf der Disqus-Webseite</a> entdeckt. Und ich muss sagen: Wenn nur ein paar der größeren Zeitungen und Plattformen, die Disqus einsetzen, das VIP-Paket gebucht haben, dann traue ich Disqus eine große Zukunft ohne Geldsorgen durchaus zu.</p>
<p>Und zum anderen gibt es ja noch einen weiteren Pluspunkt: Disqus hat eine gute <a href="http://docs.disqus.com/developers/export/" title="Disqus-Dokumentation zum Kommentarexport" target="_blank" class="liexternal">Export/Import-Funktion</a>, d.h. man kann seine Kommentare jederzeit aus dem Dienst zurückholen. Außerdem kann man die Kommentare, wenn man z.B. wie ich WordPress nutzt, mit der lokalen Datenbank synchronisieren, sodass beim Ausfall des Dienstes oder &#8211; wenn man diesen schlicht nicht mehr nutzen möchte &#8211; alle Kommentare weiterhin vorhanden sind; und zwar ohne weiteres Zutun.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist auch genau hier ein großes Problem zu verorten: Denn Synchronisation, das bedeutet auch: Alte Kommentare werden zu Disqus übertragen. Ein Vorgang, dem die Kommentatoren im Normalfall niemals zugestimmt haben, es sei denn, man hat dies in seinen Nutzungs- bzw. Datenschutzbedingungen explizit als Möglichkeit erwähnt. Bei der Aktivierung z.B. des WordPress-Plugins hat man jedoch keine andere Wahl, als seine Kommentare zu Disqus zu migrieren. Leichter hat man es da natürlich, wenn man &#8211; wie ich &#8211; von Neuem zu bloggen beginnt, und somit ein jungfräuliches und kommentarfreies Blog besitzt.</p>
<p>Überhaupt kann es wohl nicht schaden, als Verwender von Disqus den Nutzer darauf hinzuweisen, wo die Kommentare landen. Mein Impressum ist dadurch jedenfalls einen gefühlten Meter länger geworden.</p>
<p>Anschließend fragt man sich als WordPress-Nutzer natürlich, was Disqus kann, was das native WordPress-Kommentarsystem nicht kann. Zum einen wären da &#8211; klar &#8211; die Unterstützung von Facebook- und Twitter-Connect. Nutzer können sich so als Gast (abschaltbar), über ihren Disqus-Account oder über ihren Facebook- oder Twitter-Login (und weitere, auch OpenID) einloggen und brauchen nicht jedesmal Name, E-Mail-Adresse und Webseite eintippseln oder sich gar auf jedem Blog einen eigenen Account anlegen. Es wird also vieles einfacher, gerade wenn man das Kommentieren als Gast nicht erlauben möchte.</p>
<p>Weiterer großer Vorteil war einmal, das &#8222;Threaded Comments&#8220; unterstützt werden, doch das beherrscht WordPress inzwischen ja auch (wenn auch nicht alle Themes). Insgesamt kann man aber auch sagen: Alles, was die WordPress-Kommentare leisten, leistet Disqus auch &#8211; und sogar Akismet wird inzwischen unterstützt.</p>
<p>Natürlich gibt es mit Disqus auch das Komplettpaket, um Leser an einer Diskussion zu halten: RSS-Feeds pro &#8222;Thread&#8220; (bei WordPress ja nur für den gesamten Blog) und sofortige E-Mail-Benachrichtungen, für die man bei WordPress erst ein Plugin installieren müsste.</p>
<p>Eine schöne Sache ist ferner, dass Blogleser viel interaktiver mithelfen können, dass die Diskussion hochwertig verläuft, da Kommentare wie bei YouTube bewertet und natürlich auch gemeldet werden können. Darüber hinaus können sie sich in Kommentaren gegenseitig &#8222;erwähnen&#8220; und so intensiver diskutieren.</p>
<p>Disqus bietet außerdem die Möglichkeit, Reaktionen zu einem Post in sozialen Netzwerken zu aggregieren und diese mit anzuzeigen. Über diese Funktion hab ich jedoch auch schon gelesen, dass die dargestellten &#8222;Reaktionen&#8220; nicht immer wirklich passen. Das ist sicher eine Funktion, die man für sich einfach ausprobieren sollte &#8211; und die man ja auch abschalten kann, wenn sie nicht fehlerfrei funktioniert.</p>
<p>Neben den Loginmöglichkeiten waren für mich jedoch folgende Tatsachen ausschlaggebend: Erstens leidet die Suchmaschinenfreundlichkeit des Blogs nicht, da die Kommentare durch das Disqus-Plugin weiterhin im Blog sind und auch gerendert ausgegeben werden (auch wenn der Nutzer nur das Disqus-Feld sieht), und zweitens ist Disqus prima, wenn man mehrere Webseiten betreibt. Denn dann kann man seine Kommentare alle an einem Ort administrieren, und das mit wohl jedem Gerät. Es gibt eine Web-Oberfläche, eine Android-App und auch per E-Mail kann man auf seine Kommentare reagieren.</p>
<p>Und auch in das Webseitendesign dürfte sich Disqus leicht einfügen lassen, denn fast alles lässt sich per CSS ein- und verstellen. Und auch insgesamt (das ist natürlich subjektiv) finde ich, dass das Disqus-Panel einen sehr klaren und übersichtlichen Eindruck macht und man als Nutzer auch nicht viele Möglichkeiten hat, etwas falsch zu machen.</p>
<p>Lesern bietet Disqus neben dem bereits erwähnten einfachen Login und den Benachrichtigungen via Feed und E-Mail auch die Möglichkeit, alle Diskussionen an denen sie beteiligt sind, in ihrem Disqus-Profil zu überblicken.</p>
<p><strong>Zusammenfassend kann ich für mich also sagen, dass Disqus eine gute Wahl ist und sowohl für den Leser als auch für den Blogbetreiber einiges vereinfacht, wenn man denn einen externen Kommentardienst nutzen möchte.</strong></p>
<p><strong>Hier stelle ich mein Pro- und Kontra noch einmal in Stichpunkten vor:</strong></p>
<p><strong><em>Pro:</em></strong></p>
<ul>
<li>Nachvollziehbares Geschäftsmodell</li>
<li>Erweiterungsmöglichkeiten für größere Webseiten</li>
<li>Kann, was WordPress auch kann, &#8211; und einiges mehr</li>
<li>Export- und Import-Funktion</li>
<li>Synchronisation mit dem WordPress-System durch Plugin</li>
<li>Leichter Login durch Facebook, Twitter &amp; Co.</li>
<li>Zentraler Disqus-Account bietet guten Überblick</li>
<li>RSS-Feed und E-Mail-Benachrichtigungen</li>
<li>Kommentieren als Gast weiter möglich</li>
<li>Einbeziehung von Reaktionen auf anderen Seiten</li>
<li>Suchmaschinenfreundlich</li>
<li>Zentrale Administration mehrerer Webseiten per Web, App oder E-Mail</li>
<li>Leicht anpassbar</li>
</ul>
<p><strong><em>Kontra:</em></strong></p>
<ul>
<li>Kommentare landen bei einem fremden Dienst</li>
<li>Hinsichtlich des Datenschutzes dadurch insgesamt problematisch oder zumindest unklar</li>
<li>So dürfte man z.B. alte Kommentare wahrscheinlich nicht einfach importieren</li>
</ul>
<p><strong>Und was denkt ihr? Seht ihr bestimmte Dinge vielleicht anders? Kritischer? Unproblematischer? Gibt es noch entscheidende Vor- und Nachteile, die ich nicht bedacht habe?</strong></p>
<hr /><small>Copyright &copy; admin 2011<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> c4c447ff0dd2b50dde0d98d6f5607451)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Ermitteln, ob eine Webseite tatsächlich &#8222;down&#8220; ist</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 18:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rundblick]]></category>
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		<description><![CDATA[Es soll Situationen geben, in denen man eine bestimmte Webseite nicht mehr erreichen kann. Dann stellt man sich häufig die Frage, ob der Server der Webseite tatsächlich &#8222;down&#8220; ist man zur Webseite aus anderen Gründen keine Verbindung herstellen kann. Und genau das kann einem IsUp.Me zügig mitteilen. Nach Eingabe der URL der zu untersuchenden Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es soll Situationen geben, in denen man eine bestimmte Webseite nicht mehr erreichen kann. Dann stellt man sich häufig die Frage, ob der Server der Webseite tatsächlich &#8222;down&#8220; ist man zur Webseite aus anderen Gründen keine Verbindung herstellen kann.</p>
<p>Und genau das kann einem <a href="http://www.downforeveryoneorjustme.com/" title="Down For Everyone Or Just Me" target="_blank" class="liexternal">IsUp.Me</a> zügig mitteilen. Nach Eingabe der URL der zu untersuchenden Seite erhält man eine klare Aussage: &#8222;It&#8217;s just you.&#8220; oder &#8222;It&#8217;s not just you.&#8220;</p>
<hr /><small>Copyright &copy; admin 2011<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> c4c447ff0dd2b50dde0d98d6f5607451)</small>]]></content:encoded>
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