Angeregt von einem Artikel bei basicthinking habe ich mir Gedanken über die wohl in den nächsten Jahren kommenden gTLDs gemacht.
Das ist die „gewagte Frage“ von stern.de für diese und die nächste Woche. Gut, so gewagt ist sie jetzt nicht; aber interessant, das ist sie schon.
Denn ich persönlich nehme das ganz anders wahr: ich setze mich eigentlich gerne ans Fenster, denn dann hat man wenigstens „was zu gucken“. Aber fahre ich auch nicht mit überfüllten Verkehrsmitteln, sondern nur mit den meist eher ungenutzten Bussen meiner kleinen Heimatstadt.
Ich kann aber diejenigen, die sich lieber nach innen setzen, durchaus verstehen: Aus überfüllten Bussen möchte man schließlich auch wieder rauskommen. Das geht (man mag es kaum glauben) dann am einfachsten, wenn der Weg nicht von einer anderen – innen sitzenden – Person blockiert wird.
Vorstellbar ist aber auch, dass – sofern der Bus nicht überfüllt ist – Menschen sich nach innen setzen, um beide Plätze für sich zu beanspruchen – wie egoistisch …
Außerdem könnte es natürlich auch tiefe psychologische Gründe geben. Vielleicht hat man als Mensch eher den Drang, nah am Ausgang zu sitzen, um in Gefahrensituationen schneller flüchten zu können.
Die meisten deutschen Pendler werden aber nach wie vor wohl froh sein, wenn sie überhaupt einen Platz ergattern können – egal wo.
Lorenz Matzat hat in seinem Blog zum Thema „Datenjournalismus“ über den von den drei Großen – Microsoft, Yahoo und natürlich Google – erst kürzlich eingeführten Standard für „Rich Snippets“ (schema.org) zum Kennzeichnen bestimmter Informationen auf Webseiten geschrieben, der es den Suchmaschinenbetreibern ermöglicht, Inhalte noch gezielter aus den Seiten zu „ziehen“, um mit diesen dann die Suchergebnisse anreichern zu können.
Genauer geht es in seinem Artikel „Dilemma schema.org“ (via) um die Konsequenzen dieses neuen Standards für den Online-Journalismus, der durch diesen vor neue Herausforderungen gestellt wird. Weiterlesen »
Für dieses Blog wollte ich eine Funktion erstellen, die es jedem Nutzer erlaubt, sich einen personalisierten Feed nur aus den Kategorien zusammenzustellen, die er tatsächlich lesen möchte.
Das ist mir auch gelungen. Allerdings nicht auf die Weise, über die man immer mal wieder liest. Daher schreibe ich hier, wie es bei mir funktioniert hat. Weiterlesen »
Bei Basicthinking hat Jürgen Vielmeier über die AGB Facebooks geschrieben – leider nicht zu Ende. Interessant an seinem Artikel fand ich allerdings den Verweis darauf, wie Google den YouTube-Nutzern die Copyright-Bestimmungen näher bringen möchte.
Vielmehr hat meine Aufmerksamkeit jedoch ein Hinweis in den Kommentaren geweckt. Das ZDF lässt auf seiner Seite die AGB von Facebook, Google und Twitter lesen – von einem nackten Mann. Zwar soll sich das natürlich bildlich darauf beziehen, dass man, nachdem man die allerpersönlichsten Daten bei Facebook & Co. offenbart hat, quasi „nackt“ ist, ist aber im Grunde genommen völlig sinnlos und überflüssig.
Dennoch ist es interessant, die AGB einmal laut vorgelesen zu bekommen. Sie werden dadurch noch alberner, als sie geschrieben ohnehin schon sind. Leider jedoch sind sie ernstes Recht, wenn man sie als Nutzer akzeptiert.
Hier geht’s zum ZDF: „Hilfe, ich bin nackt!“
Im Rahmen meiner Recherche zu externen Kommentardiensten wie Disqus, Livefyre, IntenseDebate und Co. bin ich auch auf einen kritischen Artikel bei Jens Männig gestoßen.
Dieser kritisiert dort im Kern einige Punkte, die auch mir eigentlich nicht geheuer sind:
- Die Nutzer werden vor die Wahl gestellt, ihre Daten „wild“ zu verbreiten – oder nicht zu kommentieren
- Durch Nutzung von Social-Network-Größen wie Facebook und Twitter erhalten diese noch mehr Informationen über das Verhalten ihrer Nutzer
- Die Kommentare landen auf Servern in den USA
- Wie von mir auch in meinen Reviews bemängelt, darf man alte Kommentare wohl nicht einfach zu den Diensten exportieren, da die Kommentatoren diesem Vorgang bei Abgabe des Kommentars im Normalfall nicht zugestimmt haben
- Durch fehlende Anonymität wird auf kritischere Kommentare vielleicht einfach verzichtet
Dennoch setze ich – wie unschwer zu erkennen ist – auf Disqus. Was hat mich also überzeugt? Weiterlesen »
Zwei Große, wenn’s ums Kommentieren geht: Disqus als gestandener Dienst und Livefyre als dynamischer Neuling. Wo liegen ihre jeweiligen Stärken und wo ihre Schwächen? Ein kleiner Vergleich der Ergebnisse meiner beiden längeren Reviews im Folgenden. Weiterlesen »
Bevor ich mich für Disqus als Kommentardienst für diesen Blog entschieden habe, habe ich mich natürlich intensiv umgesehen, was es für Alternativen gibt, und habe zugegebenermaßen recht lange gezaudert, was denn nun das Maß aller Dinge sein soll.
Ein weiterer Dienst, der neben Disqus mein ernstes Interesse weckte, war Livefyre (und ist es streng genommen noch immer). In diesem Artikel lege ich dar, warum ich mich letztendlich doch (vorerst) gegen Livefyre entschieden habe – und warum ich für Livefyre aber auch große Chancen sehe.
Wie man sieht, wird in diesem Blog Disqus („Discuss“) als Plattform für Kommentare eingesetzt. Die Entscheidung, auf Disqus zu setzen, ist mir allerdings sehr schwer gefallen. Zum einen, weil Disqus starke Konkurrenten hat, und zum anderen, weil dadurch überhaupt ein externer Dienstleister im Spiel ist und jeder Kontrollverlust für mich dramatisch wäre.
Daher habe ich mich intensiv mit dem Für und Wider und viablen Alternativen beschäftigt und möchte meine Ergebnissen im Folgenden vorstellen. Weiterlesen »
Es soll Situationen geben, in denen man eine bestimmte Webseite nicht mehr erreichen kann. Dann stellt man sich häufig die Frage, ob der Server der Webseite tatsächlich „down“ ist man zur Webseite aus anderen Gründen keine Verbindung herstellen kann.
Und genau das kann einem IsUp.Me zügig mitteilen. Nach Eingabe der URL der zu untersuchenden Seite erhält man eine klare Aussage: „It’s just you.“ oder „It’s not just you.“

